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Vorspiel: Langweilig oder scharf?

"Das Vorspiel beim Sex langweilt mich - jedenfalls so, wie es meistens abläuft", - den Satz habe ich vor kurzem zu hören bekommen. So ein Statement würde keinen überraschen, wenn er von einem Mann stammen würde, aber doch nicht von einer Frau.  Aber Frauen gelten doch als romantisch. Sie lieben Küsse, Kuscheln, Kerzenlicht und finden am Sex nichts schöner als das lustvolle Miteinander vor dem Liebesakt - angeblich zumindest. Laut Umfragen zu Thema sind 44 Prozent der Frauen mit der Länge des Vorspiels zufrieden, die restlichen 56 Prozent des weiblichen Geschlechts halten die 19 Minuten, die der Auftakt im Schnitt dauert, für zu kurz - und wünscht sich außerdem mehr Feuer beim Aufwärmritual. Ja, stimmt, lange Zeit sah das Standardprogramm ungefähr so aus: Gedämpftes Licht, sinnliche Musik, sie mag zärtliche Berührungen und sexy Dessous, also schlüpft sie in Lingerie, und er streichelt Ihre Brüste, den Nacken und die Innenseite der Oberschenkel... Grundsätzlich ist dagegen nichts anzuwenden. Trotzdem entfährt vielen Frauen ein tiefer Seufzer, wenn sie sich in ihrer Frauenrunde über das vertraute Ritual unterhalten. Irgendwie soll es mehr zu bieten haben, finden sie. Mehr Abwechslung. Mehr Leidenschaft. Mehr als die Routine!
Natürlich wollen Frauen erotische Einstimmung, aber nicht immer dieselbe! Denn dass übliche Küssen und Streicheln das weibliche Geschlecht jedes mal aufs Neue erregt, ist ein Mythos, der aus Zeiten stammt, als man glaubte, Männer wollen nehmen und Frauen genommen werden - die alte Rollenverteilung, wenn Sex noch als weibliches Pflichtprogramm galt. Die moderne Frau möchte umworben, verführt, gereizt und stimuliert werden - genauso, wie sie selbst umwerben, verführen, reizen und stimulieren wollen.
Brauchen wir überhaupt ein Warm-up?
Wenn es so wenig Spaß macht, warum verzichten wir nicht ganz darauf? Schottischen Wissenschaftlern zufolge ist das erotische Vorspielpaket im Grunde überflüssig. Um zum Höhepunkt zu kommen, benötigen Frauen überhaupt keine sinnliche Einstimmung. Der Sexualakt an sich ist viel wichtiger. Überraschen kann diese Erkenntnis freilich nicht: Allein, um einen Orgasmus zu erleben, ist das Vorspiel tatsächlich nicht erforderlich. Dafür brauchen Frauen vor allem die Stimulation der Klitoris. So gesehen wäre alles, was davor kommt, zweifelsohne überflüssig.
Allerdings geht es uns im Bett nicht nur darum, den Gipfel der Lust zu erreichen. Oder? Kann man Vorspiel und Sex tatsächlich wie zwei völlig unabhängig voneinander Phänomene behandeln? Paartherapeuten behaupten, keiner bevorzugt im Bett das eine oder das andere, jeder Erwachsene sehnt sich sowohl nach einem lustvollen Auftakt als auch nach befriedigendem Sex. Will heißen: Ganz ohne Vorspiel wollen wir doch gar nicht auskommen. Davon abgesehen wären wir doch auch gar nicht in der Lage, im Bett direkt von null auf hundert zu schalten. Denn begehrende Andeutungen, Blicke und Berührungen stimulieren die Fantasie und das Lustzentrum im Gehirn, das wiederum Sexualhormone freisetzt. Erst durch diese Botenstoffe werden Frauen feucht und Männer erregt. Wie alle brauchen ein verführerisches Animierprogramm, romantische Langzeitpaare genauso wie Singles auf der Suche nach erotischen Abenteuern. Mit einem Unterschied: In einer Beziehung läuft man schneller Gefahr, von einer gewissen Routine eingeholt zu werden.
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