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Vorstellungsgespräch: Do's and Don'ts. TEIL II

In unserem letzten Artikel haben wir über die Fragen beim Vortsellungsgespräch gesprochen und darüber, warum die Antworten gut überlegt sein sollen. Hier sind weitere Fragen und Antwortoptionen zusammengefasst: 1. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Diese Frage kommt bei Bewerbungsgesprächen ziemlich oft vor. Eine falsche Antwort wäre: „In fünf Jahren würde ich gerne irgendwo am Strand liegen, nichts tun und „Sex on the Beach“ trinken.“ Die Idee dahinter hört sich zwar positiv an, aber sie bringt Sie in diesem Unternehmen garantiert nicht weiter, um es anders auszudrücken: Es ist nicht gerade Karriere fördernd. Daher überlegen Sie sich vorher, was Sie unter anderem zu der Entwicklung des Unternehmens beitragen können. Gerne können Sie zeigen, dass Sie zwar einen Plan im Kopf haben, sind aber für neue Perspektiven und Möglichkeiten offen. 2. Warum denken Sie, dass Sie für diese Position der/die Richtige wären? „Weil ich nett bin und Sie einen heißen Vorgesetzten haben“ wäre eine Möglichkeit, ja. Eventuell wird es der Vorgesetzte auch ziemlich lustig und schmeichelhaft finden. Den Job kriegen Sie aber trotzdem nicht. Experten empfehlen, vorher alle Anforderungen dieser Stellenausschreibung aufmerksam durchzugehen und es sich gründlich zu überlegen welche von denen zu Ihrer Persönlichkeit passen würden. Bitte inkludieren Sie diese in Ihrer Antwort und schließen Sie Ihre Aussage damit ab, dass Sie sich mit der Philosophie des Unternehmens identifizieren können (vorausgesetzt Sie können es tatsächlich versteht sich). 3. Was sind Ihre Stärken und Schwächen? Zweifellos ist die Selbstbewusstsein gut und das können Sie ruhig mal zeigen, aber nicht auf die folgende Art und Weise: „Ich bin der beste, den Sie in dieser Branche kriegen können.“ Auch in diesem Fall ist eine gute Vorbereitung angesagt. Statt „unbequeme“ Charakterzüge zu nennen, erwähnen Sie lieber solche Soft Skills, die mit Fortbildungsmaßnahmen korrigiert werden können. Dabei betonen Sie, dass Sie auch für die Schulungen offen sind und gerne Ihre Zeit und Energie darin investieren würden. 4. Mit welchen Eigenschaften anderer Menschen können Sie schlecht/gar nicht umgehen? Bzw. was machen Sie, wenn ein(e) Kollege(-in) kein Teamplayer ist? „Töten!“ Ein Sinn für Humor ist überall willkommen, aber hier sollten Sie sich besser zurückhalten. Bitte vermeiden Sie auch die Erwähnung religiöser und ethnischer Angehörigkeit als Grund für die Abwesenheit der Sympathie Ihrerseits. Die politische oder solzialkritische Meinung lassen Sie bitte auch mal außen vor. Sollten Sie einen Charakterzug erwähnen, begründen Sie es! Z.B. Intoleranz oder Fremdenfeindlichkeit. Gerne kann man an der Stelle zum Ausdruck bringen, dass Gewalt keine Konfliktlösung ist, sondern ein Dialog, Kommunikation und der Wunsch den anderen zu verstehen, weil „Wir ein Team sind und alle im selben Boot sitzen.“